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Sunbeamclub-Deutschland
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Dieses Thema hat 11 Antworten
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Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

08.09.2008 10:42
Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Hallo zusammen,
nachdem ich es nach langer Anlaufzeit endlich geschafft habe meinen Motor ( 1725 ccm )auf einen einzelnen Weber Vergaser 45 DCOE umzurüsten ist folgendes Problem aufgetreten. Der Motor läuft hervorragend, hat ordentlich Leistung, dreht absolut sauber bis in höchste Drehzahlen hat aber Drehzahlschwankungen im Leerlauf von ca. 400 Umdrehungen. Nicht dramatisch aber für einen Erbsenzähler wie mich doch störend . Habe das ganze auf meinen alten Verteiler geschoben der meines Erachtens etwas Spiel hatte und deshalb einen 123 Ignition Verteiler verbaut. Dummerweise, wie solls anders sein: Fehler noch immer vorhanden.
Den ganzen Bettel wieder demontiert, nochmals alles geprüft und festgestellt, das der Antrieb von Nockenwelle zu Ölpumpe der Übeltäter ist. Das Ölpmpenzahnrad weist ein Flankenspiel von ca. 6 -8 ° auf. Soweit ich feststellen konnte ist an der Nockenwelle die Verzahnung noch in Ordnung.
Wer kennt das Problem und kann mir sagen wieso nach nur ca. 15000 km ( Motor vor 2 Jahren neu aufgebaut ) das Zahnrad total eingelaufen ist.
Denke mal , das ein verkehrter Einbau nicht möglich ist da Position der Nockenwelle zu Ölpumpe nicht verändert werden kann. Gibt es evtl. verschiedene Ölpumpen , Nockenwellenverzahnungen, Motorblöcke oder ......?

Nun , wer hat den Stein der Weisen ?

Grüße aus dem Motorraum

Thomas

bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

12.09.2008 12:01
#2 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Bist Du sicher, daß Deine Ölpumpe bzw. das Antriebszahnrad auch die richtigen für den 1725er Motor sind ? Das Antriebszahnrad für den 1600er und den 1725er ist nicht gleich (soweit ich weiß unterschiedliche Zähneanzahl). Ergo passt wahrscheinlich die Zähnezahl nicht zur Nockenwellenverzahnung. Ansonsten sehe ich keine Möglichkeit für derartigen -wie von Dir beschriebenen -Zahnausfall. Hatte ich noch gehabt...

Gruß

Bernd

Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

12.09.2008 15:36
#3 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten
Hallo Bernd,
nachgezählt habe ich die Zähnezahl beim Einbau natürlich nicht. Gekauft wurde Nockenwelle ( Arnoud ) und Pumpe ( Alpine Center ) für einen 1725er Motor.
Kann mir aber nicht vorstellen, das die Zähnezahl nicht korrekt ist. Bei gleichbleibendem Durchmesser des Zahnrades und verschiedener Zähnezahl ändert sich das Modul sowie das Übersetzungsverhältniss. Würde bedeuten, das die Abstmmung der Zündung / Zündfolge.... mit Nockenwelle nicht mehr stimmt. Schon bei der ersten Umdrehung wäre die kpl. Abstimmung im Eimer. Glaube mal ich bin keinem Irrtum erlegen .

Oder doch ?

Noch was: Nachdem ich meinen vorherigen neu aufgebauten Motor ( 9000 km ) gehimmelt habe da ich beim Überwintern in der eiskalten Garage den Frostschutz vergessen habe ( was für ein Schaf !!! )und der Bock daraufhin geplatzt ist, suche ich einen gebrauchten, nackten Block zum Einbau der vorhandenen Innereien. Vieleicht bietet ja einer von Euch was zum Verkauf an. Ist jetzt nicht brandeilig , sollte aber irgenwann mal getan werden.

Grüße

Thomas
bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

13.09.2008 23:48
#4 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Habe nochmal nachgesehen. Die alten Verteiler für 1600er haben 13 Zähne (Nockenwelle und Antrieb) während die 1725er nur 12 Zähne haben. Evtl. könnte doch hier Dein Problem liegen, denn 1 Zahn macht nicht allzuviel Unterschied...

Gruß

Bernd

Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

15.09.2008 09:23
#5 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Dann baue ich den Verteiler nochmals aus und spiele Graf Zahl. Die beiden anderen Ölpumpen / Nockenwellen die ich habe weißen die gleiche Verzahnung auf.
Aber wie heißt es nochmal: Der Teufel ist ein Eichhörnchen !!!
Ist es möglich , das ich einen verkehrten, späten Motor ( evtl. Hunter ??? ) aufgebaut habe. Der Motor war ausgebaut bei einer 5er Serie dabei. Evtl. gibt es da Unterschiede. Ist es anhand der Motornummer feststellbar in welchem Fahrzeug ein Motor verbaut wurde?

Na ja, erstmal zählen....

Gruß

Thomas



bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

19.09.2008 04:06
#6 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Ja klar anhand der Motornummer läßt sich die Herkunft relativ gut bestimmen. Gib mir doch die Nummer durch dann kann ich mehr sagen. Allerdings ist nicht die Motorherkunft entscheidend sondern vielmehr die Nockenwelle.

Gruß

Bernd

Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

19.09.2008 12:33
#7 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Die eingeschlagene Nummer lautet:

B 08 2000001
H5 HUO

die 1 am Ende kann auch nur ein Strich sein, ist schlecht zu erkennen.
Zum zählen der Zähne komme ich erst am Samstag. Bin mehr als gespannt was dabei rauskommt.

Grüße

Thomas

Dein Beitrag ist um 4 Uhr 6 Minuten geschrieben !!!! Da muss ich aber schon lange im Bett sein , darf nicht mal ne Taschenlampe mit ins Bett nehmen um unter der Decke zu lesen.

bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

19.09.2008 23:38
#8 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Ja siehst Du mal . Nein habe die Antwort während eines Biz Trips nach Japan - mit Zeitverschiebung- geschrieben bin aber wieder zurück. Also Dein Block mit B 08 Prefix stammt von einem Hillman Minx Estate (Arrow)ist aber somit ein normaler 5 fach gelagerter 1725er Block. Mit 1725er -Nockenwelle von Arnoud sollte also eigentlich kein Problem bestehen. Macht die Diagnose schwer...

Gruß

Bernd

Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

25.09.2008 11:34
#9 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Hallo Bernd,

nochmals danke für Deine Infos.

Habe jetzt die Zeit zum Nachzählen gefunden. Alle ausgebauten alten Nockenwellen und Ölpumpen haben 11 Zähne.

Ölpumpe im eingebauten Motor ebenfalls, Zähne der Nockenwelle im eingebauten Zustand nicht zu zählen.
Um genaueres zu erfahren müsste ich die Welle ausbauen.

Frage: Muss der Motor raus, oder ist ein Ausbau in eingebauten Zustand möglich. Bei dieser Gelegenheit, kann ich auch gleich eine schärfere Nockenwelle verbauen. Laut Tuninghandbuch wurden 3 oder 4 verschiedene Nockenwellen von verschiedenen Anbietern hergestellt.
Da alle Daten bekannt sind, ( Eö / Es usw. ) würde ich mir eine alte Welle umschleifen lassen.

Die Arbeit an sich stellt kein Problem dar. Nur fehlt mir die Erfahrung welche der Wellen noch auf der Stasse fahrbar ist. Scheue zwar keine hohe Drehzahlen um Leistung zu erhalten, aber ein einigermaßen stabiler Leerlauf sollte der Motor schon haben.

Nehme mal an, das Du ( oder Ihr ? ) auch keine Erfahrung in dieser Sache habt. Oder evtl, doch ???

Grüße

Thomas

PS. Wenn doch nur mal etwas auf Anhieb klappen könnte. Denke, es geht mir nicht alleine so.

bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

26.09.2008 18:03
#10 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

11 Zähne ? Muß selber wohl mal nachzählen. Die 12 und 13 Zähne stammen aus der englischen Clubliteratur .

Wenn Du auf Power bei vernünftigem Leerlauf aus bist würde ich mit den Steuerzeiten nicht zu hoch gehen. Denke 270° sollte das absolute Maximum sein. Würde aber aufgrund der besseren Füllung den Ventilhub vergrössern (Erreichbar durch Abschleifen des Grundkreises) . Die Sunbeam Vierzylinder sprechen extrem gut darauf an ;-) Ergo optimal wäre eine gute SV Welle mit größerem Hub.

Mehr wird nicht verraten sonst werd ich noch der langsamste...

Ach so, die Nockenwelle läßt sich auch bei eingebautem Motor wechseln solange der Kühler ausgebaut ist, wird aber eine ziemliche Viecherei. Außerdem muß das Einfädeln extrem vorsichtig und rechtwinklig geschehen um die Lagerschalen nicht zu beschädigen.

Gruß

Bernd

Thomas Offline

CM


Beiträge: 979

26.09.2008 18:57
#11 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Irgendwas was in mir sagt mir einfach, das Du nicht der langsamste sein wirst .

Wie bereits kurz erwähnt, bin ich derzeit bei 103 PS. Angestrebt werden so um die 110. Ist glaube, ist mit einer bearbeiteten Welle ( 270 ° mit erhöhtem Ventilhub durch Grundkreisbearbeitung ) im Bereich des machbaren.

Zusätzlich würde ich gerne einen abgeänderten Fächerkrümmer nachfertigen ( siehe 160287260479 bei ebay ).
Diese Krümmer wurden vor einiger Zeit von einem Amerikaner angeboten, waren aber mit Versand um die 550 Dollar teuer. Das ganze ohne Zollgebüren.

Kommt man in Deutschland an ein Muster ran. Wo die Teile verbaut wurden ist mir leider nicht bekannt.Zustand relativ egal. Eine Nachfertigung könnte ich in Angriff nehmen.

Du schreibst was von einer SV Welle mit größerm Hub. Gibt es da Unterschiede in den Wellen?

Sollte ich mit der Fragerei nerven, gib einfach kurz laut und ich zügele mich. Mich wundert nur, das es im Club scheinbar sonst keine Alpinefahrer gibt, die sich mit solchen Umbauten zwecks Leistungsfindung beschäftigten.


Unsere Tigerfraktion ist da trotz ausreichender Leistung immer auf der Suche. Finde ich übrigens gut. Ich weiß was mit einem Tiger geht. Mein Kamerad Bruder hat auch seit kurzen einen, und das Teil begeistert schon. Na ja, ich muss halt mit meinem kleinen Furz vorlieb nehmen. Was solls !!

Grüße

Thomas

bernd_st Offline

CM

Beiträge: 250

26.09.2008 22:28
#12 RE: Karies an Ölpumpenzahnrad antworten

Auch ein kleiner Furz kann mächtig stinken...
Naja Spaß beiseite 103 PS sind nicht so schlecht. Ein gut gemachter Alpine macht fast so viel Spaß wie ein Tiger nur halt anders. Erschließt sich den meisten leider nicht deshalb werd ichs auch nicht weiter ausführen.

Kenne keinen der einen solchen US- Auspuffkrümmer hat. Macht auch nach meiner Erfahrung beim Alpine nicht allzu viel aus. Würde mir einfach einen Edelstahlfächer in UK bestellen. Is good enough.

Die SV Welle hat so um die 255° und ist die schärfste die serienmäßig verbaut wurde. Die Engländer empfehlen immer die Holbay H120 oder Piper Welle. Aber ist wohl eher eine Philosophie Frage. Nochmal ein Motor ist eine Strömungsmaschine und alle Komponenten sollten sauber aufeinander abgestimmt sein. D.H. wichtig ist das komplette System nicht die einzelnen Komponenten.

Kein Grund zur Zügelung. Leider gibt es wirklich zu wenige die sich mit Alpine Tuning beschäftigen. Der Guru auf diesem Gebiet ist für mich immer noch Chris Draycott in UK. Werde nie vergessen wie er mit seinem 2l SV Alpine Kreise um die Porsche 356 auf der Isle of Man fuhr.

Also wacker dran bleiben...

Gruß

Bernd

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